Workshop: 15 Jahre nach „3.11“

Manga-Analyse: Asano Inio und das Erbe von Fukushima

Die Katastrophe vom 11. März 2011 hat die japanische Gesellschaft und ihre Kunst nachhaltig verändert. In seinem Workshop beleuchtet Referent Jan Lukas Kuhn, wie sich dieser „Post-Fukushima-Diskurs“ in einem der visuell und inhaltlich beeindruckendsten Werke der letzten Jahre widerspiegelt: Dead Dead Demon’s DeDeDeDeDestruction von Asano Inio.

Obwohl die Geschichte oberflächlich von einer Alien-Invasion handelt, dient das Szenario als messerscharfe Allegorie auf das Leben im Schatten einer permanenten, aber unsichtbaren Bedrohung. Der Workshop bietet eine tiefgehende Analyse der narrativen Strategien Inios und zeigt auf, wie der Manga die kollektive Psyche Japans 15 Jahre nach 3.11 einfängt.

Interessierte Besucher sind eingeladen, gemeinsam über die Verbindung von Popkultur und gesellschaftspolitischen Realitäten zu diskutieren.

Hinweis zum Raum:
Der Workshopraum A befindet sich im Erdgeschoss der Meistersingerhalle, direkt hinter dem kleinen Saal. Nutzt einfach die Durchgänge im kleinen Foyer, um dorthin zu gelangen.

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